Olympische Spiele Seoul 1988

Seoul 1988 wird weltweit als der Wendepunkt im Parcours-Design empfunden. Bis dahin bestanden Hindernisse aus den gleichen Stangen, Gattern und roten oder grauen Mauern, die auf allen Turnieren der Welt ähnlich aussahen.
Als ich den Auftrag bekam, nicht nur den Parcours sondern auch die Hindernisse für die Olympischen Spiele in Seoul zu entwerfen, konnte ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllen. Ich wollte mit meinen Hindernissen etwas von der Geschichte und Kultur des Landes erzählen. Ich wollte den Parcours zu einer Bühne gestalten, bei der die Zuschauer sofort wussten, dies ist Rio oder Dublin oder Tokio. Und ich wollte dem Kommentator Gelegenheit geben, den Zuschauern etwas mehr zu vermitteln als nur Alter und Abstammung der Pferde.
Diese Idee wurde nach Seoul weltweit aufgegriffen und gehört heute zum Standard aller Championate und Olympischen Spiele. Alle großen Turniere bemühen sich, ihrem Platz durch ein individuelles Hindernis-Design eine eigene Identität zu geben.

Für die Detailbeschreibungen der Hindernisse klicken Sie bitte rechts auf die Liste

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